Donnerstag, 3. November 2011

Verfolgungslauf

Als ich heute los lief wurde es schon dunkel.

  • Der Vorteil: Man wird nicht gesehen, wenn man durch die Gegend schleicht.
  • Der Nachteil hingegen: man sieht ja kaum wo man hin tritt.

Heute war ich nicht alleine auf der Strecke. Etwa nach 600 m meines Weges bog kurz vor mir ein sportlich gekleideter Typ aus einem kleinen Seitenweg ein. Wie zum Laufen gekleidet, walkte er jedoch in einem für´s Walken recht ordentlichen Tempo. Ich war ca. 10 m hinter ihm und konnte mich nur langsam nähern. Nach 150 m hatte ich ihn dann ein, grüßte nett und ließ ihn hinter mir.




Als ich mich an der Gabelung des Feldweges umdrehte, um zu gucken, wie weit ich ihn schon abgehängt hätte, war er nur max. 20 m hinter mir, jetzt auch laufend. Der nächste Rückblick dann an der Hauptstraße. Er war immer noch in gleicher Entfernung hinter mir. Für alle Eventualitäten hab´ ich dann mal im Mondschein ein Beweisfoto gemacht:




Bis zurück nach Edemissen blieb er mir in stets gleichem Abstand auf den Fersen. Erst dort war er plötzlich verschwunden. Aber eingeholt hat er mich nicht mehr.

Hätte er ja auch sagen können, dass er den gleichen Weg vor sich hat. Dann hätten wir gemeinsam laufen können. Das hat er nun davon.

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